Märchenstunde mit Julian Assange

Oktober 26, 2010

Objektiver Journalismus“ ist ein schönes Ideal. In der Praxis wird es selten eingelöst. Die nationale Perspektive und die Identifizierung mit dem eigenen Medium beeinflussen die Nachrichtenauswahl. Das illustriert ein Vergleich der Berichterstattung in US-Zeitungen, deutschen Print- und deutschen Online-Medien über den Wikileaks-Gründer Julian Assange, die Veröffentlichung vertraulicher Militärunterlagen und nun die Kontroverse um Vorwürfe gegen ihn wegen sexueller Übergriffe in Schweden.

Jüngstes Beispiel ist die Kontroverse um den Haftbefehl in Schweden wegen Vergewaltigungsverdacht, der am Freitag Abend erlassen und am Samstag wieder aufgehoben wurde. Typisch für die generelle Diskrepanz sind die Unterschiede zwischen „New York Times“ und „Spiegel- Online“ – auch deshalb, weil beide Medien mit Wikileaks bei der Veröffentlichung der Afghanistan-Papiere zusammengearbeitet hatten. Bei „Spiegel-Online“ dominiert Assanges Behauptung, die Vorwürfe seien „ein schmutziger Trick“ der US-Geheimdienste. Man habe ihn „vor Sexfallen gewarnt“.

Die „New York Times“ berichtet Aspekte, die „Spiegel Online“ auslässt: Es wird weiter wegen sexueller Nötigung ermittelt, nur der Haftbefehl wegen Vergewaltigung ist aufgehoben. Eine der beiden Frauen kommt zu Wort: „Unsere Anschuldigungen sind natürlich weder vom Pentagon noch von jemand anderem inszeniert worden. Die Verantwortung liegt allein bei einem Mann mit einem schiefen Frauenbild und einem Problem, dass er ein Nein nicht akzeptieren kann.“ Bei den Frauen soll es sich um Mitarbeiterinnen von Wikileaks handeln. Wie passt das zum Vorwurf eines Komplotts der USA, für das Assange im Übrigen keine Indizien nennt?

Im April 2010 hatte Wikileaks das so genannte Bagdad-Video veröffentlicht. Es zeigt aus der Sicht der Kamera des Kampfhubschraubers ein Gefecht zwischen Aufständischen und US-Militär in Bagdad am 12. Juli 2007, bei dem zwei Foto-Journalisten starben, die für Reuters arbeiteten. Reuters hatte sich um Herausgabe des Militärvideos bemüht. Gerichte lehnten das ab. Viele deutsche Medien übernahmen Wikileaks’ Behauptung, das Video zeige ein unbekanntes Gesicht des Krieges. US-Blätter analysierten, die Fakten seien nicht neu. Sie hatten mehrfach ausführlich berichtet. Es gab sogar bereits ein Buch, „The Good Soldiers“, in dem David Finkel von der „Washington Post“, ein Augenzeuge des Gefechts, die Abläufe beschrieb, inklusive der abstoßenden Wortwechsel der Soldaten, die in Deutschland so viel Empörung hervorriefen. Das „Wall Street Journal“ warf Wikileaks vor, es habe in einer der veröffentlichten Videovarianten gezielt all die Szenen heraus geschnitten, die belegten, dass das US-Militär beschossen worden war und das Feuer erwiderte.

Das die aufständige auf die der us kampfhubschrauber bewaffenet waren, das zeigt das wikileaks video. Absicht oder versehen?

Weitere Beispiele von Assanges kreativem Umgang mit der Wahrheit und der Bereitwilligkeit vieler deutscher Online-Medien, sich in seine PR-Maschine einbinden zu lassen, gibt es zuhauf. Nachdem der US-Soldat Bradley Manning verhaftet worden war, der im Verdacht steht, Wikileaks das Bagdad-Video und die Afghanistan-Papiere zugespielt zu haben, gab Assange an, er sammele Geld für dessen Verteidigung und habe drei Rechtsanwälte mit Mannings Vertretung beauftragt. Mitunter fügt er hinzu, das US-Militär weigere sich, diese Anwälte zu Manning vorzulassen. Das Pentagon sagt umgekehrt, es habe sich überhaupt kein Anwalt gemeldet. Man wüsste gerne die Namen der angeblichen Rechtsbeistände. Dann könnte man sie fragen, welche Version stimmt.

Der erstaunlichste Widerspruch, dem deutsche Online-Medien nicht nachgehen, aber ist: Der Mann, der die Veröffentlichung privater und geheimer Unterlagen im Dienste von demokratischer Transparenz zu einem Prinzip erhebt, das über den Gesetzen steht, ist äußerst zurückhaltend mit Informationen über sich und Wikileaks: Was ist er von Beruf? Womit verdient er sein Geld? Wer finanziert Wikileaks und aus welchem Interesse heraus

Gegenüber „Spiegel Online“ erklärte die US-Regierung, die knapp 400.000 Dokumente seien „im Prinzip Momentaufnahmen, die mal tragisch und mal belanglos sein können, aber kein Gesamtbild ergeben“. Sie lieferten „kein neues Verständnis der Geschehnisse im Irak“. Zudem kritisierte die US-Regierung, dass Wikileaks Menschen zur illegalen Weitergabe von Geheimdokumenten gebracht habe, die nun „leichtfertig mit der ganzen Welt“ geteilt würden. Damit gefährde Wikileaks das Leben von US-Soldaten, Alliierten und Irakern. Die US-Regierung forderte Wikileaks auf, die Irak-Protokolle sofort von seiner Web-Seite zu entfernen

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irak

Oktober 24, 2010

Ich weiss das Freeman ein Dumpf Dödel ist, und das er Diktatoren den Heiligenschein versucht aufzusetzen ist ja nichts neues. wenn man so liest was er zum irakkrieg ablässt, kommt auf den gedanken als wüsste er wo von er da spricht. Es kann ja nicht sein, das er den Irak Krieg als falsch bezeichnet obwohl man wusste das Hussein über 12 Jahre versucht sein Waffenprogramme zu verschleiern.

Viele Friedensaktivisten argumentieren es wurde ja garkeine waffen im irak gefunden also gab es keine, das ist falsch der der es am besten wüsste ist der deutsche todeskrämer.

aber heute scheint es so zu sein als sei die USA Der Böse und Hussein der Gute und gerechte herrscher, was Wikileaks jetzt macht ist sie wollen das die leute glauben das der ganze krieg nicht gerechtfertig war. In wie weit die Dokumente echt sind sei mal dahingestellt. Aber wenn schon Wikileaks versucht noch mehr anti amerikanische prophaganda zu streuen sollte sie zu erst mal die ganze länder die saddam geholfen haben aufzurüsten die sollte man zuerst an der pranger stellen- und nartürlich die verbrechen husseins gegen sein eignes volk. das macht  wikileaks nicht, und auch nicht die .

russische verbrechen während des afghanistan krieges 1979 und tschetienen

29.1.2002 BND Agent Johannes William Hoffner besucht Taher Jalil Haboosh, Generaloberst des irakischen Geheimdienstes. Grund: der BND will die Beziehungen mit dem Irak ausbauen. Haboosh: wenn Deutschland helfe, den drohenden US Angriff anzuwenden, gibt es lukrative Aufträge für die deutsche Wirtschaft. “Pecunia non olet” (Vespasianus Vespasianus, römischer Kaiser, 9–79).
bnd irak 1982 wurden mit BND Genehmigung dem irakischen Innenminister Shakir in München unverzollte Jagdwaffen als Geschenk ins Flugzeug geladen. Die Sache flog auf und blamierte die Stümper vom BND.
bnd irak 1978 der damalige BND Präsident Klaus Kinkel und BKA Chef Horst Herold machen dem Saddam-Regime ihre Aufwartung und vereinbaren eine enge Kooperation der Polizei und der Geheimdienste.
bnd irak Der BND bildete irakische Geheimdienst-Offiziere in seiner Spitzel-Schule im Schloß Hirschberg bei Weilheim aus.
bnd irak Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom: Bayern unter Franz J. Strauß, CSU, hat sich besonders um die Iraker bemüht. Strauß setzte sich bei Friedrich Zimmermann, deutscher Innenminister, CSU, dafür ein, dass die Polizei der beiden Länder unter bayerischer Führung zusammenarbeit. Gleich und gleich gesellt sich gern (Vespasianus Cicero). Der damalige bayerische Innenminster Edmund Stoiber, CSU: die Polizeischulen Augsburg und Rosenheim schulten irakische Offiziere. Dafür kaufte der Irak bei BMW ein. OVB, 24.4.2003, S.3


Wenig bekannt ist, daß der Bundesnachrichtendienst BND

  • ein eifriger Helfer von Saddam Hussein war; der BND förderte den deutschen Export in den Irak und den Verkauf von Nachrichtentechnik an Saddam Hussein. bnd irak Krieg mit dem Irak
  • in der Operation „Sommerregen“ die Gotteskrieger Afghanistans, die Taliban, ausrüstete, diese Machthaber wurden später als ganz böse hingestellt und bombardiert.

mal kurz die verbrechen aufzählen was hussein gemacht hatte.

969 Bombardement zahlreicher kurdischer Dörfer mit Napalm und Raketen; Tod von vielen Frauen und Kindern; allein zwischen dem 14. und 16. Mai Zerstörung von 544 Wohnhäusern, 65 Todesopfer unter Zivilisten.

1973 politische Oppositionelle, unter ihnen Linksbaathisten, Kommunisten, Kurden, Schiiten u.a., werden gefoltert oder ermordet. Es wird bestätigt, dass dem ehemaligen Premierminister Albazzaz

1968 in der Haft Arme und Beine gebrochen und ein Auge ausgeschlagen wurden. 450 von 130.000 im Irak verbliebenen Juden werden rücksichtslos unterdrückt, 20 seit November 1972 verschwundene Juden starben an den Folterungen, ein 11-jähriges jüdisches Mädchen gestand nach 3 Tagen Folter und Vergewaltigung ihre angebliche Mitgliedschaft in einem zionistisch-imperialistischen Spionagering.

1974-1976 291 bekannt gewordene Hinrichtungen, darunter Kurden, Kommunisten, Maoisten und Nasseristen.

1975 Einrichtung von KZs für 14.000 Kurdische Peshmerga. Vertreibung von 25.000 Yeziden und 30.000 Khanakin-Kurden, Flucht von 250.000 Kurden in den Iran. 1975-1978 Vertreibung von 500.000 Kurden.

1976-1988 Mordanschläge durch irakische Diplomaten und Sicherheitsbeamte an irakischen und kurdischen Emigranten u.a. in Lausanne (an GfbV-Beiratsmitglied Ismet Cherif Vanly), London, Paris, Wien, Beirut, Berlin, Khartoum und Modesto/Kalifornien.

1977 Exekution von mehreren hundert Kurden.

1978 Hinrichtung von 253 Kurden im Gefängnis von Mossul.

1987 Zahl der zerstörten chaldäischen und nestorianischen Kirchen erreicht 85.

1980-1988 Angriffskrieg gegen den Iran mit etwa einer Million Toten.

1981 300 vollstreckte Todesurteile an Kurden und Anhängern der Baath-Partei.

1982 Hinrichtung von 27 Turkmenen, 166 Schiiten und 35 Kommunisten.

1983 300 Hinrichtungen von Offizieren, Deserteuren, Demokraten und Schiiten.

1984 Hunderte von Hinrichtungen darunter Schüler, Studenten.

1985 Ermordung von 300 Kurden, Hinrichtung von Assyrern und Kommunisten.

1986 Hinrichtung von 83 kurdischen Studenten, 25 KDP-Mitgliedern, 38 Studenten der PUK und Ermordung von 300 kurdischen Kindern nach Folterung mit Elektroschocks und sexuellem Missbrauch.

1987 Verschwinden von 180 Schiiten, Exekution von 360 Kurden, darunter 17 Kindern, Vergiftung von 40 Angehörigen des Geheimdienstes, Beginn der Anfal-Offensive mit Giftgas, Deportationen und Massenerschießungen von Kurden, Yeziden, Assyrer und anderer im Nordirak.

1988 Erschießung von 8.000 männlichen Angehörigen der Barzani-Großfamilie, Hinrichtung von 400 durch Luftangriffe verletzten kurdischen Zivilisten in der Tamjaro-Kaserne, Hinrichtung von tausend Kurden in Dohuk; Anfal-Offensive fordert nach unterschiedlichen Quellen 60.000 Opfer (Gutman, Handbuch Kriegsverbrechen), 150.000 Opfer (der britische Nahostexperte Prof. David Mc Dowall), nach Angaben des irakischen Verantwortlichen 100.000 Opfer, nach kurdischen und anderen Angaben bis zu 182.000 Opfer; Zerstörung von 5.000 kurdischen, assyrischen und yezidischen Dörfern.

1988 Giftgasangriff auf Kurden-Stadt Halabja, 5.000 Opfer.

1989 Verschwinden von 33 Assyrern, Hinrichtung von 94 Deserteuren, Hinrichtung von drei Generälen.

1991 Invasion Kuwaits.

1991 Niederschlagung des Schiitenaufstandes, Genozid: 60.000-100.000 Tote (laut anderen Schätzungen bis zu 300.000 Tote).

1991 Niederschlagung des Kurdenaufstandes, Flucht von etwa 1,5 Millionen Kurden in die Bergregionen des türkischen und iranischen Kurdistan, Zehntausende zivile Opfer sterben an den Strapazen. Zwischen März und Mai werden Tausende Kurden, Schiiten und Angehörige anderer Gruppen verhaftet, viele in Schnellverfahren hingerichtet, darunter auch Frauen und Kinder; Tausende verschwinden. Im Süden werden am 16. März etwa 150 schiitische Männer und Jugendliche im Garnisonsstützpunkt al-Mahawil exekutiert.

1992 Nach Verhängung des Flugverbots im südlichen Irak Verhaftungswelle unter mehreren Tausend mehrheitlich nicht an Kampfhandlungen beteiligten schiitischen Zivilisten; eine unbekannte Zahl unbewaffneter Zivilisten fällt extralegalen Hinrichtungen zum Opfer.

1992 im März ergeht Befehl, alle Bewohner der Sumpfgebiete (Marscharaber und Schiiten) in eigens für sie errichtete Lager außerhalb der Sümpfe umzusiedeln; im Mai beschießt ein Kampfhubschrauber eine Hochzeitsgesellschaft in der Provinz al’Amara im Süden und tötet 13 Zivilisten.

1992 in der Nähe von Arbil, Sulaimaniya und in anderen Gebieten werden Massengräber mit den Überresten zahlreicher kurdischer Dorfbewohner und Kombattanten gefunden, die im Gewahrsam irakischer Behörden „verschwanden“; 107 Tote, die bei Arbil gefunden werden, gehören zu den etwa 360 Kurden, die die Angriffe mit chemischen Kampfstoffen überlebt hatten, dann aus den Krankenhäusern in Arbil entführt und verschleppt worden waren.

1993 Offensiven der Regierungsstreitkräfte, um die Sumpfgebiete im Süden unter Kontrolle zu bekommen, extralegale Hinrichtungen zahlreicher Zivilisten; bis zu 8.000 Marscharaber fliehen vor den Angriffen und aufgrund der Trockenlegung der Sümpfe; bei einem Angriff am 26.9. in den Sümpfen werden mehrere hundert Menschen getötet.

1994 Revolutionsrat (RCC) führt grausame Strafen wie Überkreuzamputationen der Gliedmaße, Abtrennung der Ohren oder Brandmarkung ein; ai erhält erneut Berichte über die Festnahme Tausender Oppositioneller, darunter auch Ärzte, die sich weigerten, die o. g. Amputationen durchzuführen; Folterung von Häftlingen; extralegale Hinrichtung Oppositioneller.

1995 Im August flüchten Generalleutnant Hussein Kamel al-Hassan al-Majid, ehemals Verteidigungsminister und Führungsoffizier bei den Republikanischen Garden, und sein Bruder, Oberstleutnant Saddam Kamel, Leiter der Präsidialgarde, beide Schwiegersöhne Saddam Husseins, mit ihren Frauen nach Jordanien. Irakische Behörden nehmen eine unbekannte Zahl führender Militärangehöriger und Funktionäre der Baathpartei fest, die in enger Verbindung zu diesen standen.

1995 Extralegale Hinrichtungen vermeintlicher Oppositioneller (genaue Zahl nicht bekannt)

1996 Im Februar werden Hussein Kamel al-Hassan al-Majid und Saddam Kamel kurz nach ihrer Rückkehr in den Irak trotz vorheriger Begnadigung getötet.

1996 Nach einem angeblichen Putschversuch werden im Juni mehr als 120 Armeeoffiziere hingerichtet. Das Schicksal weiterer 300 in diesem Zusammenhang festgenommener Personen bleibt ungewiss.

1996 Im August exekutieren Regierungskräfte unweit von Arbil mindestens 96 Mitglieder des oppositionellen Irakischen Nationalen Kongresses und vier Mitglieder der Irakisch-Nationalen Turkmenen-Partei.

1997 Bei Prozessionen werden am 9. Juni in Karbala Hunderte Schiiten verhaftet und viele getötet, als Regierungskräfte wahllos in die Menge schießen.

1997 14 Offiziere des Geheimdienstes, von Sondereinheiten und regulären Sicherheitskräften sowie ehemalige Mitglieder der Baathpartei werden zwischen Juli und Oktober wegen Beteiligung an einem Putschversuch und einer Verschwörung hingerichtet.

1997 a.i. fordert vom Irak Aufklärung über das Schicksal mehrerer Hunderttausender Menschen, die seit Beginn der 80er Jahre „verschwunden“ sind.

1997 UN Sonderberichterstatter für den Irak Max van der Stoel berichtet, dass im November und Dezember mehr als 1.500 politische Gefangene in den bei Bagdad gelegenen Haftanstalten Abu Ghraib und al-Radhwaniya hingerichtet wurden.

1998 Im September werden Berichten zufolge mindestens 100 politische Gefangene, darunter 21 Frauen, hingerichtet, ihre Leichen in Massengräbern verscharrt.

1999 Mindestens 19 politische Gefangene sind unter den mehr als 100 Menschen, die im Oktober im Abu Ghraib-Gefängnis hingerichtet werden.

2000 Laut ai werden neue Strafen wie Hinrichtung durch Enthauptung oder das Herausschneiden der Zunge, z.B. wegen Verleumdung des Präsidenten, eingeführt; im Februar werden 38 Offiziere der Republikanischen Garde wegen eines gescheiterten Attentats auf den Präsidenten hingerichtet.

2000 Das Regime setzt die 1997 begonnene Vertreibung von Kurden und Turkmenen aus Kirkuk, Khaniqin, Makhmour, Sinjar, Tuz Khormatu und anderen Distrikten als Teil ihres Arabisierungsprogrammes fort. Zwischen Januar und Juni sind davon 800 Menschen betroffen, was die Gesamtzahl der seit 1991 Vertriebenen auf mehr als 94.000 erhöht.

2001 Zahlreiche Menschen werden ai-Berichten zufolge hingerichtet, unter ihnen Offiziere, vermeintliche Oppositionelle – vor allem Schiiten -, muslimische Geistliche, Rechtsanwälte und Lehrer. Aber auch Angehörige von mutmaßlichen Regimegegnern sind unter den Ermordeten. Berichtet wird über willkürliche Verhaftungen, nichtöffentliche Prozesse vor Sondergerichten, systematischer Folter und Misshandlungen in Haft und unmenschlichen Strafen wie Herausschneiden der Zunge, vollstreckt auf öffentlichen Plätzen. Die Vertreibung von Minderheitenangehörigen dauert an.

2002 Die durch ein Dekret vom 20. Oktober angeordnete Amnestie aller Gefangenen wurde laut Aussagen von Familienangehörigen offensichtlich nicht auf die politischen Gefangenen ausgedehnt. Die Vertreibung von Kurden, Turkmenen und Assyro-Chaldäern wird fortgesetzt. Es sind vor allem Familien betroffen, die das so genannte „Formular zur Korrektur ihrer Nationalität“ nicht unterschreiben wollten und sich so dem Arabisierungsprogramm widersetzten, die der Baath-Partei trotz Aufforderung nicht beitreten oder deren Kinder sich den Jugendorganisationen des Diktators (Saddams Ashbal) nicht anschließen wollten.

Zusammengestellt von Tilman Zülch, Gesellschaft für bedrohte Völker Verbrechen unter Saddam

Hussein: Hinrichtungs- und Foltermethoden Tötungs- und Hinrichtungsarten:

– „Normale“ Hinrichtungen (in der Regel heißt es, Jahr für Jahr in Berichten von Menschenrechtsorganisationen – unter ihnen Amnesty international -: „…im Berichtsjahr wurden Hunderte von Personen hingerichtet“)
– Zu Tode Foltern
– ohne Warnung in Ansammlungen von Zivilisten schießen
– Demonstrationen durch Schusswaffengebrauch auflösen
– Angehörige staatlicher Dienste mit Thallium vergiften
– Dorfgemeinschaften überfallen, massakrieren oder bombardieren
– mehrere hunderttausend Menschen verschwinden lassen
– Massenexekutionen von Verschleppten und Verscharren der Toten in
Massengräbern (z.B. 8.000 Knaben und Männer des Barzanistammes)
– Bombardieren von Dörfern und Städten (Halabja) mit Giftgas
– Massenexekutionen von Überlebenden der Giftgasangriffe
– Vernichtung von Zehntausenden Alten, Kranken, Säuglingen,
Kleinkindern, Schwangeren,
Verwundeten, Hungernden als Konsequenz der Lebensbedingungen
während und nach den Massenvertreibungen 1975, 1987/88 und 1991 und
durch Zerstörung von 5.000 Dörfern und Vergiftung der Brunnen
– gezielte Einzelerschießungen von Menschen bei Autofahrten, auf den
Straßen, in Dörfern und Städten – Anschläge/Attentate auf Exilierte in
allen fünf Kontinenten durch Diplomaten und Geheimdienstagenten des
Regimes – Öffentliche Enthauptung von Frauen, von angeblichen
Prostituierten und von Angehörigen der weiblichen Opposition mit
Schwertern – Ertränken von Menschen im Tigris, die mit Gewichten beschwert
worden waren – Erhängen von Menschen an Leitungsmasten – Menschen aus
Krankenhausetagen stürzen lassen

Foltermethoden
– Herausschneiden der Zunge
– Ausstechen der Augen
– Elektroschocks
– Verbrennungen mit Zigaretten
– Ausreißen von Fingernägeln
– Vergewaltigung von Häftlingen
– Aufhängen an Gelenken über lange Zeiträume
– Schläge mit Kabeln
– Schläge auf die Fußsohlen
– Durchbohren der Hände mit Bohrmaschinen
– Scheinhinrichtungen (1997 Todesstrafe festgelegt für 18
Straftatbestände)
– Einzelhaft über Jahre
– Festnahme weiblicher Angehöriger eines Häftlings und deren
Vergewaltigung in dessen Gegenwart
– Zusendung von Videobändern an ins Ausland geflüchtete
Oppositionelle, auf denen Vergewaltigungen weiblicher Angehöriger zu sehen sind
– Amputation beider Hände – Übergabe zu Tode Gefolterter an
Angehörige
– Hetzen von Bluthunden auf Häftlinge
– Amputation beider Ohren oder von rechter Hand und linkem Fuß mit Fernsehübertragung – Einbrennen von Brandzeichen auf die Stirn von Deserteuren – Brechen von Gliedmaßen
– Verbrennen bei lebendigem Leibe – Entziehung von Wasser über längere Zeiträume

Die Opfergruppen
Kurden (Yeziden, Failis, Barzanis), Schiiten, Marscharaber, assyro-
chaldäische Christen (Nestorianer, Chaldäer, u.a.), Turkmenen,
Kuwaitis, andere Araber, sonstige Ausländer, iranische Gefangene,
iranische Araber, vermeintliche und tatsächliche Regierungsgegner,
vermeintliche und tatsächliche Kriminelle, so genannte Prostituierte,
Frauen und Kinder aller Nationalitäten, vermeintliche und tatsächliche
Schmuggler, Ärzte- und Pflegepersonal (das verwundete Kurden oder Schiiten versorgt oder Strafamputationen verweigert hatte), Oppositionelle
(Kommunisten, Sozialisten, Demokraten, Gewerkschaftler, Intellektuelle,
früher Maoisten und Nasseristen), Baath-Parteimitglieder und Regimeangehörige, Angehörige der republikanischen Garden, Armee: Offiziere und Generäle, Geheimdienstler, Politiker, Angehörige der Familie Saddam Husseins, u.a. die beiden Schwiegersöhne.



So wurden wir in den Krieg gelogen

Oktober 19, 2010

Sicherlich werd ich wieder „Beschimpft“ wenn ich etwas zu dem neueste erguss von Freeman schreibe, so wurde wir in den Krieg gelogen. Zunächst schreibe ich mal generell das Freeman lügt wo er nur kann.

Das der Irak Krieg nicht unvermeidlich war zu erwarten, schon 1991 wurde der invasionsplan gegen den Irak entwickelt, also nicht seit dem 11 september erst.

Das Hussein Verbindungen zu Al Kaida in irgendeiner Form jemals gehabt haben soll ist nie bewiesen worden, und wird warscheinlich auch bewiesen werden, interessant ist aber folgendes.

Genau am 11 September versetzte Hussein seine Truppen in die höchste alarmbereitschaft, noch vor dem ersten Flugzeug das in WTC Schlug.

Das kann zweierlei bedeuten, er wusste was passieren würde oder er hatte generell die Truppen in alarmbereitschaft gesetzt weil fücherte das die USA ihn die für verantworlich machen werden.

Hussein besaß rund 550 Kilo Uran(Yellowcake) Die ja erst garnicht haben durfte auch das könnte der versuch des Iraks gewesen sein wieder sein Nuklearprogramm hoch zu fahren.

Das Uran war in der streng bewachten Atomanlage Tuwaitha 20 Kilometer südlich von Bagdad gelagert.

Der Irak war einGeldgeber des internationalen Terrorismus dürften jeden bekannt sein.

Saddam Hussein habe ein persönliches Interesse an der Beschaffung der
Aluminiumrohre, was darauf hindeutet, dass der Erwerb Bemühungen hohe
Priorität hatte.
2. Die Zusammensetzung, Abmessungen und sehr enge Fertigungstoleranzen der
Rohre weit über die Anforderungen für nicht nukleare Anwendungen, sondern
machen sie geeignet für den Einsatz als Rotoren in Gaszentrifugen.
3. Irakischen Agenten vereinbart, zahlt bis zu US $ 17,50 für jede 7075-T6
Aluminium-Rohr. Ihre Bereitschaft, diese Kosten zu bezahlen schlug die
Röhrchen eignen sich für ein spezielles Projekt von nationalem Interesse
bestimmt sind.
4. Der Irak hat darauf bestanden, dass die Rohre über zwischengeschaltete
Länder bei dem Versuch, die ultimative Endbenutzer zu verbergen verbracht
werden; diese Erwerbstätigkeit wäre mit nuklearen Krieg im Irak Aufträge
Strategie in Einklang waren aber robuster als nach dem Krieg Leugnung und
Täuschung (D & D) die Bemühungen.
5. Beschaffung Agenten hatten ungewöhnliche Hartnäckigkeit bei der Suche
nach zahlreichen ausländischen Quellen für die Rohre gezeigt, die oft einen
Bruch mit traditionell vorsichtigen Ansatz des Iraks, um potentielle Lieferanten.
6. Ein Aluminium-Rohr, das irakische Spezifikationen für die Röhren gebaut
beschlagnahmt wurde erfolgreich im Labor zu 60.000 U / min (1000Hz)
gesponnen. Dieser Test wurde ohne Abwägung der Röhre durchgeführt; ein
entscheidender Schritt für die vollständige Speed-Betrieb erforderlich, aber
weiterhin gegeben einen groben Hinweis, dass das Rohr wird als
Zentrifugenrotors geeignet.
7. Die Abmessungen der Rohre waren ähnlich wie in der Zippe und Beams Art
Gas-Zentrifugen eingesetzt. Der Innendurchmesser der beschlagnahmten
Röhren – 74,4 mm – entspricht fast der Größe des Röhrchens durch Zippe
verwendet und wird ausführlich in seinem Bericht über die Zentrifuge nicht
klassifiziert Entwicklung beschrieben. Die Länge und Wandstärke der Rohre
beschlagnahmt waren ähnlich wie vor dem Krieg im Irak Beams Design.
8. Irak durchgeführt Innendruck Prüfungen zu veranlassen, einen Reifen-Stress-
Level ähnlich wie durch ein Betriebssystem Rotor erreicht.
9. Der letzte Grund wurde klassifiziert
Resolution 607 und 707 sagen das dem Irak eben dieses einfuhr verboten war weil es
eben diese röhren benutzen konnte um das Irakische Atomprgramm weiterzuführen.


Das zweite vorgetäuschte Kriegsende im Irak

September 5, 2010

Nun ja man könnte darüber streiten über Sinn und Unsinn des Krieges, in vielen Augen war dieser Krieg unnötig. Vor allen die Europäer waren dagegen, dabei vergaßen viele das grade dieser Hussein es  ermöglicht haben sein Waffenprogramm aufzubauen.

Wer glaubt dass die vielen Inspektionen im Irak eine erfolggeschichte war, der kenntden Irak sehr schlecht-Erfolgreich vielleicht zu einen gewissen grad, schnell stießendie Inspekteure auf verschlossen Türen. Denn der irakische Despot wusste genau wound wie die Inspekteure ihre Untersuchungen durchführen werden. Nur sechsmalgelang es dieses die Iraker zu überraschen.


Massenmörder mit Eiern und Schuhen in Irland begrüsst

September 5, 2010

Tony Blair als Massenmörder zu bezeichnen ist Ansicht Sache, das Freeman sich als Richter aufspielt war klar.

Ob die Entscheidung richtig oder auch falsch war, den Irak anzugreifen muss jeden selber überlassen, fakt war doch das Saddam ein grausamer Herrscher der sein Volk unterdrückt hat, Kriege angezettelt hat.

Nicht Blair ist der Massenmörder sondern Saddam, Bin Laden und der Im Iran.


General Petraeus bricht während der Senatsanhörung zusammen

Juni 15, 2010

das Freeman nur Copy und Paste betreibt wissen wir ja schon aber das er tatsachen defacto umdreht ist auch nicht neu. Siehe neuste post

so sieht es im orginal an

Was löste den Schwächeanfall aus? „Er hat wahrscheinlich zu wenig getrunken, bevor er in die Anhörung gegangen ist“, erklärte der Vorsitzende des Militärausschusses im Senat, Carl Levin. Seinen Angaben zufolge erholte sich Petraeus rasch. Es scheine ihm „wieder sehr gut zu gehen“, sagte Levi

und so auf dem asr blog

Ich würde mal sagen, das ist symptomatisch, der Kerl ist ziemlich im Stress, denn der Krieg in Afghanistan läuft gar nicht gut für die NATO-Besatzungstruppen. Ausserdem muss er ja den nächsten Krieg gegen den Iran vorbereiten, da kann es einem schon schwummrig werden
.

so so


Mission Yellowcake – Saddams Atomwaffen

Juni 13, 2010

Man kann sagen was man wollte aber wenn es um den Irak Krieg werden einige sagen und das so hämisch ala Freeman „ihr habt doch keine Massenvernichtungswaffen gefunden“ Wirklich, es sei mal dahingetellt das man irgendwann welchen finden wird  und das man tat. Waffen die der irak erst garnicht haben durfte und hätte die UNO Besser kontrolliert würde man auch etwas finden das tat man nicht, im gegenteil Hussein wusste wo und wann die Kontrolleure zusachlagen werden nur vier mal gelang es diesen die Iraker zu überraschen.

550 Tonnen natürliches Uran aus dem Irak kamen am Samstag nach einer dreimonatigen Reise im Hafen der kanadischen Stadt Montreal an. Der Transfer wurde aus Furcht vor Diebstählen oder Attentaten bislang streng geheimgehalten. Bei dem Uran handelt es sich um sogenannten Yellowcake, das Ausgangsmaterial zur Anreicherung für nuklearen Brennstoff oder Bombenbau.

Das Uran war in der Atomanlage Tuwaitha 20 Kilometer südlich von Bagdad gelagert:

US-Experten begannen im Frühjahr damit, die Substanz aus den teils beschädigten Fässern aus der Zeit Saddams in 3.500 neue Behälter umzufüllen. Im April wurden erste Lastwagenlieferungen verdeckt zum Flughafen Bagdad gebracht. Dann wurde das Uran mit 37 Militärflügen auf das britische Atoll Diego Garcia im Indischen Ozean geflogen. Ein Transport auf dem Landweg schien zu gefährlich.

Wie auch immer man über den Irakkrieg denken mag. Die Atomwaffen Saddams waren – wie man allerdings erst jetzt und in einer innerhalb der deutschen Medienlandschaft recht gut versteckten Meldung erfährt – doch keine Erfindung.